Ratgeber · Aktualisiert: 21. September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Wohngebäude­­versicherung: Ihr Schutz für das Eigenheim

Die Wohngebäudeversicherung schützt Ihr Haus vor existenziellen Risiken: Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel übernimmt sie bis zur vollen Wiederaufbausumme. Elementargefahren wie Überschwemmung oder Erdrutsch lassen sich als Zusatzbaustein einschließen. Pflicht ist die Police nicht – bei einer Baufinanzierung verlangen Banken sie aber fast immer, weil das Haus die wichtigste Sicherheit ist.

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Leistungen einer Wohngebäude­versicherung im Überblick

Ein Eigenheim ist für viele Menschen die größte Investition im Leben. Zu den Standard­leistungen gehören Schutz vor Feuer, Leitungs­wasserschäden, Sturm und Hagel. Je nach Tarif können auch Elementar­schäden wie Überschwemmungen, Erdrutsche oder Erdbeben mitversichert werden. Zusätzlich sind fest verbaute Teile wie Heizungen, Fenster, Türen und Bodenbeläge eingeschlossen.

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Feuer
Brand, Blitzschlag, Explosion

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Leitungswasser
Rohrbruch, austretendes Wasser

🌪️
Sturm & Hagel
ab Windstärke 8, abgedeckte Dächer

🏔️
Elementar (optional)
Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben

Kosten einer Wohngebäude­versicherung einschätzen

Die Höhe der Beiträge hängt ab von Bauart, Lage, Wohnfläche und Ausstattung des Hauses. In Regionen mit erhöhter Sturm- oder Hochwassergefahr können die Prämien deutlich höher ausfallen. Ein Vergleich mit der Hausrat­versicherung zeigt außerdem, welche Unterschiede es gibt und wie Sie beide Policen sinnvoll kombinieren.

Preisfaktoren auf einen Blick
Bauart und Baujahr, Wohnfläche, Lage und Gefahrenzone, Ausstattungs­niveau sowie eingeschlossene Zusatz­bausteine (z. B. Elementar, Glas, Photovoltaik) bestimmen den Beitrag.

Was kostet Ihr Schutz?
Individuelle Angebote, kostenlos & ohne Verpflichtung

Pflicht oder freiwillig?

Eine gesetzliche Pflicht gibt es in Deutschland nicht. Dennoch verlangen Banken bei Immobilien­finanzierungen fast immer eine abgeschlossene Police. So wird sichergestellt, dass das Haus im Falle eines Totalschadens nicht an Wert verliert. Wer langfristig plant, sollte deshalb frühzeitig die passende Wohngebäude­versicherung auswählen und Tarife vergleichen.

Wohngebäude oder Hausrat – was deckt was?

Wohngebäude­versicherung

Schützt die Bausubstanz: Außenwände, Dach, Fenster, Heizungen, Garagen. Übernimmt im Schadenfall den Wiederaufbau.

Hausrat­versicherung

Deckt den beweglichen Hausrat: Möbel, Elektrogeräte, Kleidung, Wertgegenstände. Ersetzt zerstörte Einrichtung.

Für umfassenden Schutz sollten Eigentümer beide Versicherungen kombinieren.

Häufige Fragen zur Wohngebäude­versicherung

Ein Vergleich ist unverzichtbar, da sich Leistungen und Kosten stark unterscheiden. Achten Sie besonders auf den Leistungsumfang, den Schutz bei grober Fahrlässigkeit und Erweiterungen wie Elementarschäden. Wir vergleichen die Angebote transparent und finden den optimalen Mix aus Preis und Leistung für Ihre Immobilie.

Gesetzlich nicht vorgeschrieben. Banken verlangen bei einer Baufinanzierung aber fast immer eine Police, da die Immobilie als wichtigste Sicherheit dient. Auch ohne Darlehen ist der Abschluss dringend zu empfehlen – Schäden durch Feuer, Wasser oder Sturm können sechsstellige Summen verursachen.

Die Wohngebäudeversicherung schützt die Bausubstanz (Außenwände, Dach, Fenster, Heizung). Die Hausratversicherung deckt den beweglichen Hausrat wie Möbel, Elektrogeräte und Kleidung. Für umfassenden Schutz beide kombinieren.

Nein. Elementarschäden wie Überschwemmung, Starkregen, Erdrutsch, Lawinen oder Erdbeben sind in einer Standardpolice nicht enthalten und müssen als zusätzlicher Baustein abgeschlossen werden. Besonders in Risikogebieten ist dieser Schutz entscheidend.

Moderne Tarife beinhalten in der Regel den Schutz bei grober Fahrlässigkeit. Ältere Verträge schließen solche Schäden häufig aus oder leisten nur eingeschränkt – ein Tarifwechsel kann sich lohnen.

So hoch, dass der vollständige Wiederaufbau jederzeit finanziert werden kann. Grundlage ist meist der gleitende Neuwert, der steigende Baupreise automatisch berücksichtigt. Wer zu niedrig absichert, riskiert eine Unterversicherung.

Standardmäßig Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel – etwa Blitzeinschläge, Rohrbrüche oder abgedeckte Dächer. Viele Anbieter ermöglichen Zusatzbausteine wie Glasschutz oder eine Photovoltaik-Versicherung.

Fazit

Unser Experten-Fazit
Die Wohngebäude­­versicherung sichert Ihre größte Investition gegen existenzielle Risiken – Feuer, Wasser, Sturm und auf Wunsch Elementar­­gefahren. Pflicht ist sie nicht, faktisch aber für jeden Immobilien­­besitzer unverzichtbar. Achten Sie auf ausreichende Versicherungs­­summe nach gleitendem Neuwert, den Einschluss grober Fahrlässigkeit und – je nach Lage – den Elementar­­baustein. Ein Vergleich lohnt sich, weil Leistungen und Preise stark schwanken.